GETIP
Wer heute ueber einen Provider in das Internet einsteigt, bekommt von diesem nach dem Verbindungsaufbau eine temporaer gueltige IP-Nummer zugewiesen. Diese Nummer entnimmt der Provider aus einem ihm fest zugewiesenen Nummernpool. Dieses Verfahren hat mehrere Vorteile:
1) die Pool-Nummern können statisch geroutet werden, da sie fest zugewiesen sind.
2) es wird keine IP-Nummer pro potentiellem Benutzer, sondern nur eine IP-Nummer pro gerade aktivem Benutzer benoetigt. Mit dem neuen Befehl GETIP kann sich jeder Benutzer vom (X)NET-Digi eine IP-Nummer temporaer zuteilen lassen.
Der Benutzer gibt den Befehl GETIP ein und bekommt vom Digi die IP-Nummer zugewiesen. Die Befehlseingabe und die Uebernahme der Nummer in den IP-Stack des Benutzers kann vollautomatisch mittels eines Login-Scripts erfolgen. Die erforderlichen Scripte und Modemtreiber fuer TNC2/TNC3 und Windows 95/98 sind in den Packet-Mailboxen zu finden.
Selbstverstaendlich kann sich der Benutzer auch erst die Nummer mit GETIP geben lassen, und dann diese anschliessend manuell in seiner TCP/IP-Software eintragen.
Gueltigkeit der Adresszuweisung
Die IP-Adresse wird dem Benutzer fuer eine Stunde zugewiesen. Bei jeder Aktivitaet des Benutzers verlaengert sich die Zuweisung um eine weitere Stunde. Mit dem Befehl ARP kann jeder die aktuellen Zuweisungen von IPAdressen zu Rufzeichen abrufen. Zusaetzlich wird diese Information auch in der User-Liste des Digis angezeigt.
NEU: per Konfiguration wurde die Haltezeit der IP auf 40 Tage erhoeht.
POOL-Konfiguration (SYSOP) Der IP-Nummernpool ist eine einfache Textdatei (IPADDR.NET), die nur eine Aufzaehlung der Nummern im Pool enthaelt. Beispiel: 44.130.55.101 44.130.55.103 44.130.55.104
Die Eintraege muessen nicht sortiert sein und koennen Luecken aufweisen. Die Vergabe der Nummern richtet sich nach der Reihenfolge der Eintraege. Die erste freie Nummer wird auch als erste vergeben.
Vorteile von GETIP 1) Die IP-Nummernvergabe ist analog zu Internet-Standardloesungen realisiert. Es handelt sich um ein erprobtes Verfahren, das kompatibel zu bestehender TCP/IP-Standardsoftware ist.
2) Jeder Benutzer kann sich nun sehr schnell eine lokal gueltige und vor allem eine richtig "geroutete" IPNummer besorgen. Doppelvergaben sind ausgeschlossen.
3) Viele sporadisch aktive IP-Nutzer koennen (oder koennten) ihre fest zugewiesene IP-Nummer zurueckgeben und sie dem Nummernpool zur Verfuegung stellen.
4) Bestehende Konfigurationen und Adresszuweisungen werden durch dieses Verfahren nicht beeinflusst.