PFTP (Packet-File-Transfer-Program) (Sysop only)
PFTP dient wie das FTP bei TCP/IP-Sessions, der Uebertragung von Dateien.
Ueber PFTP wird ein Connect zwischen dem Digi und einem Ziel aufgebaut.
Gestartet wird das externe Programm mit der Syntax:
PFTP <call> {viacall}
Call ist die Station, die ueber den Digi connected (z.B. eine Mailbox oder
eine Packet-Station) wird. Die Verbindung kann auch ueber mehrere Teil-
strecken via erfolgen. Meldungen der Gegenstation werden mit vorange-
stelltem Rufzeichen ausgegeben:
DL2GWA-3|*** Connected with DL2GWA-2 - Wellcome
DL2GWA-3|Hallo OM...
DL2GWA-3|
DL2GWA-3|Du bist bei DL2GWA, OP:Manfred, in Sigmaringen/Donau (JN48OC)
DL2GWA-3|gelandet.
Sobald die Verbindung zwischen dem Knoten und der Packet-Station steht, kann
mit einem <RETURN> die Kommandoliste (Available commands) angefordert werden.
Moegliche Eingaben innerhalb der PFTP-Aktion sind:
Available commands
b)bye quits pftp
l)en <paclen> sets paclen for transfers
p)ut <file> transfers file to remote host
q)uote <cmd> sends command <cmd> to remote host
t)est <#byte> sends random bytes to remote host
B = Mit Bye wird die PFTP-Session beendet
L = Mit L wird die Packetgroesse (Paclen) für den Datentransfer des Digis
zum Endziel bestimmt.
P = Mit dem PUT-Befehl und dem Dateinamen wird das zu uebertragende File
eingegeben.
Q = Qoute dient dazu, beim Zielcall entsprechende Befehle oder Eingaben
abzurufen (z.B. //WPRG bei Hostmode-Programmen oder Send-Befehl bei
Mailboxen).
T = Es werden soviel Bytes wie mit <BYTE> angegeben an die connectete
Station uebertragen. Ist nuetzlich, um evt. eine Teilstrecke fuer max.
Datendurchsatz zu testen.
Linktest zwischen (X)NET-Digis mit PFTP:
pftp <Diginachbar>
q null t 10000
Eingabe eines B beendet die PFTP-Sitzung:
pftp session ended